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Am 18.2.1912 wurde die zweite und
somit letzte Strecke der Standseilbahn Cassarate
- Monte Bré eingeweiht; der erste Teil
war bereits seit dem 10. Juni 1910 befahrbar.
Die Idee, eine Bergbahn zu bauen, kam von Erich
Brinkmann und Prof. Bianchini. Die Zeitung 'Popolo
e Libertà' schrieb am 17.2.1912 dazu, die
Initianten möchten "ein Aussenquartier
von Lugano entstehen lassen, wo die Bürger,
ohne ihre beruflichen Angelegenheiten ganz im
Stich zu lassen, während der sommerlichen
Hundstage schöne Spaziergänge in frischer
Luft unternehmen und ein wunderbares Panorama
geniessen könnten."
Die beiden Initianten begannen mit der Finanzierung,
indem sie die Konzession, welche die Zürcher
Strub, Birken und Wenips bereits im Jahr 1905
erhalten hatten, übernahmen. Bald ging die
Konzession an die 'Società Bancaria Ticinese'
über, dann an eine anonyme Gesellschaft mit
einem Kapital von 700'000 Franken.
Nachdem die erste Strecke - von Cassarate bis
Suvigliana - bereits in Betrieb war, begannen
nun die Bauarbeiten der zweiten Strecke unter
tausend Schwierigkeiten und Widrigkeiten.
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